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Die 5 Sortimentsfehler, die Händlern am meisten Marge kosten

01.09.2026 Blog
Die 5 Sortimentsfehler, die Händlern am meisten Marge kosten - Die 5 Sortimentsfehler | OEZSWEETS
Ratgeber für Wiederverkäufer

Die 5 Sortimentsfehler, die Händlern am meisten Marge kosten

Aus der täglichen Arbeit mit Kiosk-, Späti- und Tankstellenbetreibern: die Muster, die am häufigsten Umsatz liegen lassen — und was stattdessen funktioniert.

Zur Checkliste →
Von der Vertriebsredaktion der OEZ Trade GmbH, Bielefeld | Stand: | Lesezeit ca. 7 Minuten

Wenn ein Kiosk oder Späti weniger verdient als er könnte, liegt das selten am Standort und fast nie am Preis. Es liegt am Sortiment.

Unser Innen- und Außendienst sieht jede Woche dieselben fünf Muster — bei Neugründungen genauso wie bei Betrieben, die seit Jahren laufen. Keines davon ist teuer zu beheben. Aber alle fünf zusammen kosten spürbar Marge.

Warum wir das beurteilen können Wir sind selbst Importeur und beliefern Kioske, Spätis, Tankstellen und Automatenbetreiber in ganz Deutschland — mit eigenem Innen- und Außendienst, der die Betriebe vor Ort besucht. Dazu kommt unser Cash-&-Carry-Lager in Bielefeld, in dem wir täglich sehen, was Händler tatsächlich mitnehmen und was liegen bleibt. Unser Sortiment erweitern wir nahezu wöchentlich — dadurch wissen wir früh, welche Artikel anlaufen und welche nicht.

Fehler 1: Nur Standardprodukte im Regal

Das Problem

Wer ausschließlich führt, was jeder führt, konkurriert direkt mit dem Supermarkt nebenan — und der ist beim Preis fast immer im Vorteil. Der Kunde vergleicht, weil er vergleichen kann.

Besser so

Kombiniere starke Klassiker mit Artikeln, die es nicht überall gibt. Bei Importprodukten ist kein Preisvergleich möglich, weil das Vergleichsprodukt fehlt — das erlaubt eine deutlich freiere Kalkulation. Gleichzeitig entsteht ein echter Grund, ausgerechnet zu dir zu kommen.

Importprodukte im Großhandel ansehen →

Fehler 2: Zu wenig Neuheiten

Das Problem

Ein Sortiment, das sich über Monate nicht verändert, gibt Stammkunden keinen Grund für einen zusätzlichen Besuch. Wer immer dasselbe sieht, kauft irgendwann nur noch das Nötigste.

Besser so

Nimm regelmäßig ein bis zwei neue Artikel ins Regal — das reicht schon. Limited Editions und Sondersorten funktionieren dafür besonders gut, weil sie zeitlich begrenzt sind und gezielt gesucht werden. Ein einzelner Karton genügt zum Testen.

USA-Sortiment für Wiederverkäufer →
Du willst nicht selbst hinterherrecherchieren? Wir erweitern unser Sortiment nahezu wöchentlich. Lass dir die Neuheiten schicken, statt sie zu suchen — das löst diesen Fehler dauerhaft.
Neuheiten abonnieren →

Fehler 3: Die Kassenzone bleibt leer

Das Problem

Die Kasse ist die einzige Fläche, an der jeder Kunde vorbeikommt und dabei ohnehin wartet. Bleibt sie ungenutzt, verschenkst du genau den Zusatzverkauf, der ohne weiteren Aufwand entsteht.

Besser so

Kleinformatige Artikel mit niedrigem Einzelpreis, gut sichtbar platziert. Sie lösen Impulskäufe aus, werden ohne Nachdenken mitgenommen und heben den Durchschnittsbon, ohne dass du am Hauptsortiment etwas ändern musst. Displays eignen sich dafür besser als lose Ware im Regal.

Süßwaren im Großhandel ansehen →

Fehler 4: Zu kleines Getränkesortiment

Das Problem

Getränke tragen im Kiosk den Grundumsatz und haben die höchste Wiederkaufrate. Ein zu schmales Angebot bedeutet: Der Kunde findet nicht, was er sucht, und geht beim nächsten Mal woanders hin — auch wegen der Süßwaren.

Besser so

Breite vor Tiefe: lieber mehrere Sorten je Kategorie als viele Gebinde einer einzigen Sorte. Softdrinks, Eistee, Energy und ein paar Import-Sorten decken die meisten Nachfragen ab. Gerade die Importe sind es, wegen denen Kunden gezielt kommen.

Fehler 5: Keine saisonalen Angebote

Das Problem

Saisonware wird zu spät bestellt oder ganz ausgelassen. Dabei sind das die Wochen mit der höchsten Kaufbereitschaft im Jahr — und der Zeitpunkt, an dem Kunden ohnehin nach etwas Besonderem suchen.

Besser so

Saison plant man Monate vorher, nicht Wochen. Wir disponieren Ramadan, Ostern, Halloween, Weihnachten und die Sommeraktionen entsprechend früh — für dich heißt das: früh anfragen, dann ist die Ware da, wenn sie gebraucht wird.

Faustregel für die Saisonplanung Weihnachtsware wird im September und Oktober disponiert, Ramadan-Sortimente im Winter, Sommeraktionen im Frühjahr. Wer erst anfragt, wenn die Saison läuft, bekommt in der Regel nur noch Reste.

Kalkulation: So prüfst du die Handelsspanne eines neuen Artikels

Bevor du ein neues Produkt aufnimmst, lohnt sich eine kurze Rechnung. Ob die Handelsspanne am Ende stimmt, entscheidet sich an drei Größen.

1. Stückkosten

Rechne den Einkaufspreis auf die einzelne Verkaufseinheit herunter — nicht der Kartonpreis zählt, sondern was dich ein Stück kostet.

2. Realistischer VK

Was zahlen deine Kunden für etwas, das es nebenan nicht gibt? Bei Importartikeln liegt dieser Wert meist über dem, was du bei Standardware ansetzen könntest.

3. Abverkaufsdauer

Wie lange braucht ein Karton? Eine gute Spanne nützt nichts, wenn die Ware ein halbes Jahr Platz und Kapital bindet.
Hinweis: Wir nennen hier bewusst keine pauschalen Prozentwerte. Wie hoch deine Spanne tatsächlich ausfällt, hängt von Standort, Kundschaft, Einkaufsmenge und Wettbewerbssituation ab. Die drei Größen oben sind der Rahmen — die Zahlen musst du für deinen Betrieb einsetzen. Unser Außendienst kann dir dabei Erfahrungswerte aus vergleichbaren Standorten nennen.

Checkliste: Geh dein Sortiment einmal durch

Fünf Fragen, die du in zehn Minuten für deinen Laden beantworten kannst. Hinter jeder steht direkt der nächste Schritt — für den Fall, dass die Antwort „nein" lautet:

1 Wie viele Artikel führe ich, die es im Supermarkt nebenan nicht gibt? Importprodukte ansehen →
2 Wann habe ich zuletzt einen neuen Artikel ins Regal genommen? Neuheiten abonnieren →
3 Liegt an meiner Kasse etwas, das man spontan mitnimmt? Impulsartikel ansehen →
4 Wie viele Getränkesorten habe ich je Kategorie — und fehlt eine ganze Kategorie? Getränke ansehen →
5 Habe ich die nächste Saison schon disponiert? Saison anfragen →
Wenn du bei einer Frage hängen bleibst
Unser Innen- und Außendienst schaut sich dein Sortiment gemeinsam mit dir an und sagt dir, was in vergleichbaren Betrieben funktioniert. Kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
Anrufen: 05205 8799726

Häufige Fragen zur Sortimentsumstellung

Ich habe alle fünf Punkte — womit fange ich an?

Mit der Kassenzone. Das ist der Fehler, der sich am schnellsten und günstigsten beheben lässt: ein paar kleinformatige Impulsartikel, sichtbar platziert. Danach kommt das Getränkesortiment, weil es den Grundumsatz trägt. Trendartikel und Saison folgen, wenn die Basis steht.

Wie viele neue Artikel sollte ich gleichzeitig testen?

Lieber zwei bis drei gleichzeitig als zehn auf einmal. Bei einer größeren Menge weißt du hinterher nicht, welcher Artikel gelaufen ist und welcher nur mitgeschwommen ist. Je ein Karton reicht für eine belastbare Einschätzung.

Woran erkenne ich, dass ein Artikel nicht funktioniert?

An der Abverkaufsdauer, nicht am Bauchgefühl. Notiere dir, wann der Karton angebrochen wurde. Wenn nach mehreren Wochen kaum etwas fehlt, liegt es meist nicht am Produkt, sondern an der Platzierung — probiere den Artikel einmal an einer anderen Stelle, bevor du ihn ganz auslistest.

Muss ich mein komplettes Sortiment umstellen?

Nein — und das wäre auch nicht sinnvoll. Deine Klassiker tragen den Grundumsatz und sollten bleiben. Es geht um die Ergänzung: der Anteil an Artikeln, die es nebenan nicht gibt, entscheidet darüber, ob Kunden gezielt zu dir kommen oder nur zufällig vorbeischauen.
Wer hinter diesem Beitrag steht

Die OEZ Trade GmbH ist ein B2B-Großhandel für Süßwaren, Snacks und Getränke mit Sitz in der Hansestraße 9 in 33689 Bielefeld-Sennestadt. Die Beobachtungen in diesem Beitrag stammen aus der täglichen Arbeit unseres Innen- und Außendienstes mit Kiosk-, Späti- und Tankstellenbetreibern — von der Erstbestückung bis zur laufenden Sortimentsplanung.

Unternehmensangaben
Firma
OEZ Trade GmbH
Geschäftsführer
Denis Öztürk
Registergericht
Amtsgericht Bielefeld, HRB 46058
USt-IdNr.
DE452440879
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Womit du morgen anfangen kannst
Artikel, die in Kiosk und Späti erfahrungsgemäß schnell drehen
Takis Fuego als Einstiegsartikel für Wiederverkäufer Samyang Buldak Ramen für das Kiosk-Sortiment Mardinni Dubai Chocolate als Trendartikel Red Bull Ruby Edition als Limited Edition Monster Energy Ultra White für den Kiosk Kinder Schoko-Bons als Impulsartikel Snickers Wafer Roll für die Kassenzone Coca-Cola Japan als Import-Softdrink Calypso Island Wave Lemonade für Händler Red Bull Winter Edition als Saisonartikel
Fang mit einem Karton an

Keiner dieser fünf Fehler braucht eine große Umstellung. Nimm zwei, drei neue Artikel ins Regal, schau was läuft, und baue darauf auf. Bei uns kannst du ab einem Karton bestellen — das Risiko bleibt überschaubar.

Händlerkonto anlegen & Preise sehen Sortiment besprechen
Nur für Gewerbekunden · Lieferung ab 1 Karton · keine Vorabkosten

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